Neue Sprecherinnen und Sprecher beim „Wort zum Sonntag

(medientipp) Das bisherige Team beim „Wort zum Sonntag“ wird von neuen Sprecherinnen und Sprecher abgelöst. Ab Anfang Juli werden Odilo Noti, Luzia Sutter Rehmann, Niklaus Peter, und Dorothee Buschor Brunner das „Wort zum Sonntag“ sprechen.

Die neuen Mitarbeitenden wurden nach einer mehrstufigen Evaluation von der Redaktion „Sternstunden“ und den kirchlichen Fernsehbeauftragten gemeinsam ausgewählt und auf die Arbeit vor dem Bildschirm vorbereitet.

Um die Stabsübergabe zu feiern, findet am Mittwoch, 3. Juli ab 18.00 Uhr ein Fest im Festsaal des Zürcher Rathauses statt. Nebst dem alten und dem neuen Team, den Programmverantwortlichen und den kirchlichen Fernsehbeauftragten werden folgende Personen an der Feier teilnehmen: Dr. Markus Notter, Regierungsrat des Kantons Zürich, Pfr. Ruedi Reich, Kirchenratspräsident der reformierten Kirche Zürich, Dr. Ivo Fürer, Bischof der Diözese St. Gallen, Hans Gerny, ehemaliger Bischof der christkatholischen Kirche der Schweiz, und Erwin Koller, ehemaliger Sprecher beim „Wort zum Sonntag“ und Verantwortlicher der Sendung während 25 Jahren.

Um eine Anmeldung wird gebeten bis Freitag, 28. Juni.

Zeit: Mittwoch, 3. Juli, ab 18.00 Uhr
Ort: Festsaal des Zürcher Rathauses
Information und Anmeldung: Schweizer Fernsehen DRS, Pressedienst, Postfach, 8052 Zürich, Telefon: +41 (0)1 305 50 87, Fax: +41 (0)1 305 50 88, E-Mail: pressedienstsfdrs@sfdrs.ch
 
 
 
Biographien

Odilo Noti (Erste Sendung: 6. Juli 2002, SF 1, 19.55 Uhr)

Odilo Noti wurde 1953 als zweites von neun Kindern geboren. Er wuchs in Brig auf, wo er auch das Gymnasium besuchte. Sein Theologiestudium absolvierte er in Freiburg i.Ue., Tübingen und Münster und promovierte mit einer Dissertation über die theologische Relevanz der Wissenschaftstheorie von Immanuel Kant. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Assistent am Dogmatischen Seminar der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg und nach drei Jahren als Redaktor des „Luzerner Pfarreiblatts“ trat er 1989 in den Informationsdienst der Caritas Schweiz ein. Er ist gegenwärtig Leiter des Bereichs Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung der Caritas Schweiz. Odilo Noti ist es ein Anliegen, Religion und Glaube mit einer säkularisierten Sprache auch „Nicht-Eingeweihten“ nahe zu bringen
 
 
Luzia Sutter Rehmann (Erste Sendung: 13. Juli 2002, SF 1, 19.55 Uhr)

Luzia Sutter Rehmann wurde 1960 in Basel geboren. Nach ihrem Studium der Theologie in Basel und Montpellier (F), schrieb sie ihre Dissertation bei Luise Schottroff (Kassel, D) über das Gebärmotiv in der Apokalyptik. Zwischen 1987 und 1996 leitete sie die Projektstelle für Frauen der evang.-ref. Kirche Basel-Stadt. In dieser Zeit gestaltete sie ökumenische Frauengottesdienste, Kurse in feministischer Theologie und verschiedene Grossanlässe wie das Frauenboot auf dem Rhein während der Ökumenischen Versammlung 1989 und das Schweizer FrauenKirchen-Fest 1993. Um sich der Forschung zu widmen, zog sie mit ihrer Familie für ein Jahr nach Berkeley (Californien). Dort begann sie eine Forschungsarbeit über Ehescheidung im Neuen Testament, womit sie 2001 an der theologischen Fakultät habilitierte. Luzia Sutter Rehmann versteht die Bibel als Quelle der Sinndeutung und will einladen, das Zwiegespräch zwischen den Texten und dem Leben zu suchen.
 
 
Niklaus Peter (Erste Sendung: 20. Juli 2002, SF 1, 19.55 Uhr)

Niklaus Peter wurde 1956 geboren und ist in Basel aufgewachsen. Dort begann er auch sein Theologiestudium, das er anschliessend in Berlin und Princeton (NJ USA) weiterführte. Zurück in Basel absolvierte er sein Vikariat und wurde nach seiner Ordination in der reformierten Kirche Basel-Stadt Assistent für Systematische Theologie an der Universität Basel. Er schrieb eine Dissertation über den Theologen Franz Overbeck, einen Freund Nietzsches (1992), und arbeitete anschliessend als Oberassistent mit Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät. 1995 wurde er zum Universitätspfarrer und Studentenseelsorger in Bern gewählt. Seit August 2000 ist er Leiter des Theologischen Verlages Zürich. Niklaus Peter ist Mitherausgeber der Werke Overbecks, seit 1990 Redaktor der Zeitschrift „Reformatio“ und auch anderweitig publizistisch tätig. Er ist mit einer Musikerin verheiratet und hat vier Kinder. Niklaus Peter ist überzeugt, dass die Religion eine wichtige Rolle in unserer Welt spielt und setzt sich für ein religiöses Verständnis ein, das befreiend und versöhnend wirken kann.
 
 
Dorothee Buschor Brunner (Erste Sendung: 27. Juli 2002, SF 1, 19.55 Uhr)

Dorothee Buschor wurde am 10. November 1967 in St. Gallen geboren, wo sie auch das Gymnasium besuchte. Nach einem Zwischenjahr in Italien und England zog sie für sechs Jahre nach München, um Philosophie und Theologie zu studieren. Sie schloss 1995 mit dem Theologiediplom ab. In Rebstein im St. Galler Rheintal absolvierte sie den Pastoralkurs und sammelte erste praktische Erfahrungen in der Pfarreiarbeit. Seit 1997 arbeitet sie als Pastoralassistentin in der katholischen Kirchgemeinde Flawil. Sie ist seit 1999 mit dem Theologen Stephan Brunner verheiratet und arbeitet mit ihm seit der Geburt des ersten Kindes im Job-Sharing. Im August erwartet sie ihr zweites Kind. Dorothee Buschor Brunner möchte auch Menschen ansprechen, die Predigt und Religionsunterricht oft als einengend und weltfremd erleben, und ein Bild des Christentum zeichnen, das lebensbejahend ist.