Perspektiven. Sokrates der Gallier

Peter Abaelard konnte im 12. Jahrhundert wie kaum ein anderer „Ich“ sagen. Vielleicht mutet er heute deshalb so modern an. Seine Liebesgeschichte mit Eloisa bezauberte Dichter, Komponisten und Künstler. Doch Abaelard komponierte auch selbst, dichtete doppeldeutig und machte sich bereits Gedanken zum interreligiösen Dialog. Ursula Niggli, die Herausgeberin der neusten Abaelard-Forschungen, fasziniert der unangepasste Intellektuelle