„jetzt: max frisch“: Homo faber

Spielfilm (D 1990). Ein älterer Ingenieur, der als gefühlsarmer Rationalist alles für berechen- und machbar hält, wird vom Schicksal eingeholt. Durch die Liebesbeziehung zu seiner ihm nicht bekannten Tochter, dem Kind einer verlassenen Jugendgeliebten, gerät er in den Inzest. Ein in der Interpretationsnähe zur Ödipus-Tragödie nach Max Frischs Roman gestaltetes Drama, das die Stationen einer falschen Selbstdefinition beschreibt