ZOOM Dokumentation: Einzigartige Sammlung

Ein Bericht stellt den materiellen Wert und die kulturelle Bedeutung der ZOOM Dokumentation für Film dar.

Für die filmpublizistische Sammlung der ZOOM Dokumentation liegt erstmals eine umfassende Bewertung vor. Im Auftrag der Geschäftsleitung ZOOM hat die TRIALOG Dokumentations- und Organisationsberatung eine Studie verfasst, die den materiellen Wert und die kulturelle Bedeutung der ZOOM Dokumentation detailliert darstellt. Neben den grundlegenden Eckwerten der Stelle sind hier erstmals Zahlen und Fakten über die Archivbestände sowie über die Datenbank für Film veröffentlicht. Besonders interessant ist die Übersicht zu den vorhandenen Filmzeitschriften, zum Benutzerprofil sowie zur Stammkundschaft der Dokumentation. Der materielle Wert der Dokumentation beläuft sich nach den Berechnungen der TRIALOG auf Fr. 17´870´000.-. Dieser Betrag drückt den Kostenaufwand aus, der sich bei einer Neubeschaffung des heutigen Bestands ergeben würde. „Im Vergleich dazu macht der gesamte jährliche Aufwand der Dokumentation von Fr. 214´200.- rund 1,2 % des Wertes aus, den der Bestand heute darstellt. D.h. mit einem vergleichsweise geringen Aufwand kann ein Wert erhalten werden, der andernfalls rasch verloren ginge“. Zur Bedeutung der Sammlung, die während 50 Jahren von den Kirchen aufgebaut wurde, hält der Bericht fest: „Der kulturelle Wert der Dokumentation ergibt sich . aus der Einmaligkeit des Bestandes, der durch keine andere Institution in der Schweiz oder im Ausland ersetzt werden könnte.“

Die ZOOM Dokumentation führt die bedeutendste Sammlung von filmpublizistischen Unterlagen und Fotos in der deutschsprachigen Schweiz. In enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Filmzentrum sowie mit dem Filmpodium der Stadt Zürich bietet sie eine breite Palette von Dienstleistungen: Telefonauskünfte, Recherchen, Fotoausleihe und Datenaustausch. Mit der ausführlichen Archivierung von Materialien zum Schweizer Film – insbesondere Werkdaten, Kritiken, Drehbücher und Fotos – hat die ZOOM Dokumentation einen einmaligen Schwerpunkt entwickelt, der öffentlich zugänglich ist.

Charles Martig
Filmbeauftragter, Katholischer Mediendienst