Wissen. Verstummtes Summen – Warum die Insekten sterben
Seit etwa drei Jahrzehnten geht die Zahl der Insekten in vielen Regionen der Welt dramatisch zurück. Selbst in deutschen Naturschutzgebieten zählen Biologen heute bis zu 75 % weniger Wespen, Schmetterlinge und Wildbienen. Das liegt am übermässigen Einsatz von Pflanzen- und Insektengiften in der Landwirtschaft, ausgeräumten, an blühenden Pflanzen armen Agrarlandschaften – und am Klimawandel. Doch viele Wild- und Nutzpflanzen sind auf Insektenbestäubung angewiesen, und wir auf Früchte, Gemüse und Kräuter. Von Insekten leben auch zahllose Vogel-, Fledermaus- und Amphibienarten. Wenn sie bedroht sind, bedroht das auch unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Wissenschaftler, Politiker und Landwirte sinnen auf Rettung
