Wissen. Schuften für Coca Cola

Nach Rosarno, einem kalabrischen Kleinstädtchen, ziehen jeden Winter Tausende afrikanischer Wanderarbeiter, die sich in umliegenden Orangenplantagen als Erntehelfer verdingen. Für die Knochenarbeit bekommen sie 20 bis 25 Euro pro Tag. Aber an diesen Niedrigstlöhnen sind die Orangenbauern nicht allein schuld. Sie hängen am Tropf multinationaler Konzerne wie Coca Cola und grosser Handelsketten, die die Preise diktieren: Maximal 7 Cent zahlen sie für ein Kilo kalabrische Orangen. Das decke die Produktionskosten nicht, sagen die Bauern und geben den Druck der Konzerne an die Tagelöhner weiter