Wissen. «Homo faber» in der digitalen Welt

Max Frischs Roman «Homo faber» aus dem Jahr 1957 gilt als Beschreibung des Menschen im technischen Zeitalter, der glaubt, das Leben nach den Gesetzen von Logik und Wissenschaft organisieren zu können. Sein tiefstes Wesen und sein Schicksal geraten ihm dabei aus dem Blick, menschliche Beziehungen und Kommunikation unterwerfen sich dem Diktat der Naturwissenschaften. Welche Perspektiven eröffnet uns der «Homo faber» für das 21. Jahrhundert – und was würde sein Autor zu Internet, e-Mail und Facebook sagen?