Wissen. Gott im Kopf
Unter dem Begriff «Neurotheologie» hat sich ein Forschungszweig etabliert, der religiöse und spirituelle Phänomene wie Visionen, Nahtod-Erlebnisse oder mystisches Einheitserleben neurowissenschaftlich untersucht. Letztlich lassen sich – so die These – alle religiösen Erfahrungen als Wechselspiel der Neuronen oder gar als Fehlfunktionen des Gehirns erklären. Was bedeutet das für den Glauben? Ist Gott damit widerlegt? Ein kritischer Streifzug durch die Grenzbezirke von Neurowissenschaften, Meditationswelten und elektrisch verstärkter Gottessimulation
