Wissen. Gläubige Gottesleugner – Nietzsche und Camus (6/6)
«Gott ist tot» lässt Friedrich Nietzsche seinen Zarathustra verkünden. An Gottes Stelle tritt der sich seiner selbst bewusste Übermensch, der versucht, sich von der Glaubenswelt zu befreien. Hilfe kann sich der Mensch dabei, meint Nietzsche, auch in vorchristlichen Traditionen holen. Auch die Helden von Albert Camus lassen sich ihre Sinnfragen zunächst von der Theologie diktieren. Auch bei Camus wird der Gottesglaube nicht einfach beiseite gelassen
