Wissen. Fluchtpunkt Tschad
Hunderttausende Flüchtlinge und Migranten aus der sudanesischen Krisenregion Darfur stecken seit Jahren im Nirgendwo der Sahelzone fest. Vergessen von der Hollywood-Prominenz, die sich einst plakativ für sie einsetzte, sind sie heute auf Gedeih und Verderb auf internationale Hilfsorganisationen und die EU angewiesen. Die Europäer setzen darauf, den Menschen vor Ort eine «Bleibeperspektive» zu geben. Doch die Jungen und Starken wollen nicht im Elend der Sahelzone bleiben. Um die Mittel für die Reise nach Europa zusammenzukratzen, riskieren sie alles. Sie schrecken vor nichts mehr zurück; auch nicht vor den einsturzgefährdeten Goldminen des Tibesti-Gebirges in der Sahara
