Wissen der Weltreligionen – Verdrängte Kosmologie (1)

Mit der Umformung des Christentums zur römischen Staatsreligion, mit der Etablierung einer Kirchenhierarchie und der Übernahme der neuplatonischen Lehre von der „Gefallenheit der Welt“ vollzieht der Okzident einen Bruch mit den antiken und kosmologischen Weltmodellen – und opfert die Vielfalt und Körperlichkeit der Erkenntnis und des Wissens. Als Fragestellung aber bleiben sie stets präsent und werden nicht zuletzt von der Pädagogik, der Kunsttheorie und der Religionswissenschaft wieder aufgegriffen