Wissen. Das Paris des Charles Baudelaire

Charles Baudelaire schaffte es mit einem einzigen Buch, zur Ikone der Moderne zu werden. Schon mit dem Titel setzte er sein Markenzeichen: «Les Fleurs du Mal». In dem 1857 erschienenen Gedichtband verbindet er das bis dahin Unvereinbare: das Schöne mit dem Bösen. Baudelaire führte das Abstossende wie das Anziehende seiner Heimatstadt Paris zusammen, und bis heute überläuft einen der Schauer beim Lesen seiner stinkenden Blüten. Was aber bleibt von diesem Dichter der Moderne in seinem 150. Todesjahr?