Wissen Aula. Schiessprügelwütig – Die Geschichte des Waffengebrauchs

Waffen in Deutschland seien für die Jugend unverzichtbar geworden. Lehrlinge und Gesellen, Schüler und Studenten, sie alle kauften sich vom ersten Geld Schusswaffen. Und dementsprechend wurden viele Konflikte mit der Waffe ausgetragen: der Streit um das Bezahlen eines Bieres, eine enttäuschte Liebe oder einfach nur Langeweile. So sahen die Verhältnisse in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus, die sich natürlich stark gewandelt haben. Dagmar Ellerbrock, Historikerin an der Universität Bielefeld, beschreibt die Geschichte des Waffengebrauchs in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis hin zu den Amokläufen in unserer Zeit