Winterbräuche in den Bergen

Den Winter müssen die «Waidler» im Bayerischen Wald ganz schön lange aushalten, vielleicht gibt es dort deshalb so viele Winterbräuche: In Zwiesel gehen zwischen dem 26. Dezember und dem 1. Januar die Neujahrsanbläser von Haus zu Haus, um ihren musikalischen Gruss zu überbringen. Am 5. Januar pflegt die Familie Weiderer in Bärnzell noch einen ganz besonderen alten Brauch: die Maulgabe. Sie verfüttern Brotstückchen mit geweihtem Salz an ihre Kühe, damit dem Vieh kein Unglück geschieht. Im Bauernhof von Xaver Pfeffer geht es dagegen um die Winternahrung – das Gselchte. Schweinefleisch wird hier noch selbst eingelegt und geräuchert