Wie wir morgen Liebe machen – Sexualität und Erotik im digitalen Zeitalter
Virtuelle Erotik im Internet, Onlinedating, Tele-Sex-Spielzeuge für zwei – die Spielarten der Liebe sind heute vielfältiger als wahrscheinlich je zuvor. Technische Möglichkeiten erweitern nicht nur stetig unseren erotischen Horizont, sondern auch die Arten und Weisen, wie wir miteinander in Verbindung treten. Polyamore, Mingles und virtuelle Partnerschaft – Beziehungsformen werden zur Verhandlungssache. Menschen treffen sich für Sex in virtuellen Online-Games und pflegen teils jahrelange Beziehungen, ohne sich je in der Realität zu begegnen. Liebes-Toys der neuen Generation simulieren real-haptische Berührung von Virtual-Reality-Erotikdarstellern. Und Chatbots, digitale Kommunikations-Assistenten, analysieren schon bald unser Online-Verhalten und liefern selbstständig passende erste Sprüche, um ein Gespräch mit einem potenziellen Partner zu eröffnen. Unzählige Dating-Plattformen eröffnen einen schier unendlichen Pool an Liebessuchenden. Wird so die Liebe einfacher, die Sexualität besser?
