Wege zu Kraft und Schönheit

Ein UFA-Kulturfilm par excellence, der den vollkommenen Körper als Gegenstand kultischer Verehrung feiert. Ausgehend von der Massensport- und Körperkulturbewegung der 1920er Jahre propagiert der 1925 entstandene Film (Nicholas Kaufmann, Wilhelm Prager, DE) die körperliche Ertüchtigung. In stilisierten Dokumentar- und Spielszenen führt der Film Formen der Disziplinierung mit Gymnastik, Sport und Tanz vor, lässt Sportler nach dem Vorbild antiker Skulpturen posieren und nimmt dabei Körperbilder vorweg, die sich später in der rassistischen NS-Ästhetik wiederfinden