Wachtmeister Studer: Krock & Co.
Die Geschichte spielt während der Weltwirtschaftkrise in den 1930er-Jahren. Die Tochter des Berner Wachtmeisters Studer (Hans Heinz Moser) hat den Thurgauer Polizisten Albert Guhl (Markus Emmenegger) geheiratet. Nach der Trauung in Arbon unternimmt die Hochzeitsgesellschaft eine Kutschenfahrt nach Schwarzenstein im Kanton Appenzell. Anni Rechsteiner (Regine Lutz), eine Schulfreundin von Studer, bewirtschaftet dort das Hotel Zum Hirschen. Ihr Mann Karl (Sigfrit Steiner) liegt seit Langem mit Knochentuberkulose im Bett. Das fröhliche Hochzeitsessen wird zu später Stunde jäh unterbrochen: Jean Stieger (Rudolf Bissegger), ein Gast des Hotels und Angestellter der Maklerfirma Krock & Co., wird ermordet hinter dem Hotel aufgefunden.
Während Glauser lange unbekannt blieb, wurde die von ihm erfundene Figur des Wachtmeisters Studer vor allem durch die Verfilmung des gleichnamigen Romans aus dem Jahr 1939 populär.
Ende der 1970er-Jahre produzierte das Schweizer Fernsehen zusammen mit dem deutschen Südwestfunk drei Fernsehfilme nach Glauser-Romanen. Als Auftakt entstand 1976 «Krock & Co.»
