Verbotene Spiele (Jeux interdits)

Frankreich 1940, während der sogenannten «drôle de guerre»: Bei einem Tieffliegerangriff der Deutschen kommen die Eltern der fünfjährigen Paulette (Brigitte Fossey) und ihr kleiner Hund ums Leben. Ziellos durchstreift das Mädchen mit dem toten Hund auf dem Arm die Gegend, bis es auf den elfjährigen Bauernsohn Michel (Georges Poujouly) trifft. Der nimmt es unter seine Fittiche und bringt es auf dem Hof seiner Eltern unter, wo sein älterer Bruder im Sterben liegt. Um Paulette über den Tod ihres Hundes hinwegzutrösten, legt er mit ihr einen Tierfriedhof an. Die Kreuze für die kleinen Gräber finden sie auf einem Leichenwagen, auf dem Friedhof, ja selbst aus der Kirche stehlen sie die Grabkreuze. Zwischen Paulette und Michel entsteht eine tiefe Beziehung. Bis Paulette vom Roten Kreuz aufgegriffen wird … René Cléments Drama (FR 1951) erzählt die Geschichte von zwei Kindern, die lernen müssen, mit dem Tod umzugehen