Vanescha – Ein verlassenes Tal

In der Val Lumnezia, auf einer Terrasse unterhalb des Berges Piz Terri, befindet sich Vanescha. Die Ansiedlung befindet sich auf 1’800 Metern Höhe und gehört zum Dorf Vrin in Graubünden. Der Ort, zu dem auch eine kleine, 400-jährige Kapelle zählt, ist nicht das ganze Jahr über bewohnt. Anfang Mai beziehen die ersten Bewohner ihr Maiensäss und richten die Weiden für das Vieh her. Langsam bevölkert sich der Ort. Die Unterländer und Vriner verbringen ihre Ferien und freien Tage in der abgeschiedenen Bergwelt. Höhepunkt ist die Bergheuernte im August. Jetzt herrscht emsiges Treiben, jede helfende Hand wird gebraucht. Mit der raueren Jahreszeit kehrt dann wieder Ruhe ein