Überwacht. Sieben Milliarden im Visier

Gesichtserkennung, Emotionsdetektoren, Killerdrohnen – der investigative Dokumentarfilm zeigt erstmals auf, wie sich Staaten weltweit im Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität einen gefährlichen Wettlauf um immer mehr und immer neuere Überwachungstechnologien liefern. Von China in die USA, von Tel Aviv über London, Paris und San Francisco bis nach Washington – es geht mitten hinein ins Räderwerk der Überwachungsmaschinerie, und auch ihre ersten Opfer kommen zu Wort. Er führt in die Videoüberwachungszentren der französischen Polizei, hinter die Kulissen der amerikanischen Verteidigungspolitik und in die «digitalen Gulags» der chinesischen Provinz Xinjiang. Mancherorts lässt der Sicherheitswahn bereits eine neue Art von Regime entstehen: den digitalen Totalitarismus. Dabei werden die engen Beziehungen zwischen Sicherheitsindustrie und Regierung deutlich. Eine Verflechtung, die in China die Geburt eines neuen Regimes begünstigt hat: der Diktatur 3.0. Der rasante Zuwachs an Start-ups bietet dem Reich der Mitte heute ein Überwachungsarsenal, das offenbar nur darauf wartet, in die ganze Welt exportiert zu werden