Theo.Logik. Nicht Mann, nicht Frau: Wie queer ist Gott?
«Du sollst Dir kein Gottesbildnis machen», heisst es in den zehn Geboten. So ganz konnten es die Menschen aber dann doch nicht lassen. Für viele Gläubige ist Gott eine Vaterfigur – irgendwie männlich also. Doch es gibt auch Theologinnen, die sagen – warum soll Gott nicht auch weiblich gedacht werden? Der Theologieprofessor Andreas Krebs von der Universität Bonn hat da noch einen Vorschlag: Gott ist weder Mann noch Frau – vielleicht ist er «queer» – und dieses Wort bedeutet zunächst einmal «von der Norm abweichend» – im sexuellen Bereich bezeichnet es neben Lesben und Schwulen aber auch einfach «transgender»? Gemeinsam mit dem Wissenschaftler spinnt «Theo.Logik» diesen Gedanken weiter – den Gedanken einer Gottesvorstellung, dem andere Denkmodelle zugrunde liegen als das von den klassischen zwei Geschlechtern
