Theo.Logik. Bedeckt – religiöse Kleidung
Mehrere Hunderttausend hinduistische Asketen kleiden sich mit nichts als Luft – sind also in der Öffentlichkeit vollkommen nackt. Was ihrer gesellschaftlichen Achtung keinerlei Abbruch tut, wäre in anderen Religionen ein Sakrileg. Im Judentum und Islam etwa spielt eher die Verhüllung eine zentrale Rolle. Religiöse jüdische Männer tragen als Zeichen von Gottesfurcht und Bescheidenheit eine Kippa, verheiratete Frauen bedecken ihr Haar oft mit Perücken, dem sogenannten «Scheitel». Dass religiöse Kleidung auch «verdammt» modisch sein kann, beweist die «Modest-Fashion-Bewegung» – selbst auf der New Yorker Fashion Week und dem amerikanischen Playboy-Cover präsentierten sich schon Models mit muslimischem Schleier. In den christlichen Religionen tragen hauptsächlich Geistliche bestimmte religiöse Kleidung. Was macht Kleidung zu religiöser Kleidung? Mit dieser und anderen Fragen rund ums Thema religiöse Kleidung beschäftigt sich «Theo.Logik»
