Theo.Logik. Kein Raum für Gott

Wegen Überfüllung geschlossen! Für die Münchner Muslime gibt es immer noch viel zu wenig Gebetsräume in der Innenstadt. Doch nicht nur Muslime träumen von einem Raum für Gott auch die liberale jüdische Gemeinde Beth Shalom. Laute Musik am Sonntagmorgen, lebhaftes Gemeindeleben und der Migrationshintergrund vieler Gemeindemitglieder machen es den christlichen Gemeinden schwer, geeignete Räume zu finden. Jeder Religionsgemeinschaft ihr eigenes Gotteshaus. Eines neben dem anderen. Ist das überhaupt noch zeitgemäss? Warum wollen nicht alle gemeinsam feiern in einem Raum für Gott? Im für 2019 geplanten «House of One» in Berlin sollen Synagoge, Moschee und Kirche unter einem Dach vereint feiern. Doch kann ein gemeinsames Haus Ersatz oder nur Ergänzung sein?