Theo.Logik. Religionsunterricht als Radikalisierungsprophylaxe?

Hat der klassische konfessionelle Religionsunterricht ausgedient oder ist er angesichts aktueller Radikalisierungstendenzen gerade unter Jugendlichen vielleicht sogar wichtiger denn je? Für einen gemeinsamen Unterricht «Religionen» spricht sich der Nürnberger Radikalisierungs-Experte Nabil Hourani aus. Im «Theo.Logik»-Interview verrät der Nürnberger Radikalisierungsexperte, warum er glaubt, dass konfessioneller Religionsunterricht Schulklassen von vornherein «auf Spaltung festlegt». Religionsunterricht mit allen für alle verspricht das konfessionell-kooperative Tübinger Modell, wonach jede Konfession aus ihrem Blickwinkel unterrichtet, dabei aber alle Religionen zusammenarbeiten, so dass die Schüler Einblick in verschiedene Glaubenswelten bekommen