Theo.Logik. Ohne Alltag durch den Alltag
Wie komme ich mit mir selbst klar, wie mit meiner Familie? Die eigenen vier Wände, sie sind derzeit für viele die Welt, den Ausgangsbeschränkungen geschuldet. Erst wenn man etwas nicht mehr hat, wird einem oft bewusst, wie wertvoll es war. So geht es vielen mit dem Alltag, der Arbeit, den Begegnungen, sogar der Schule. Schauen wir jetzt mit mehr Achtsamkeit auf uns und unseren Alltag? Schon vor Corona prägte die digitale Kommunikation unsere Tagesstruktur. Wann wird sie zu viel, was kann sie und was eben gerade nicht? Welche Ängste tauchen auf, wo erlebe ich mich neu? Für viele wird am eigenen Leib erfahrbar, was Psychologie, Philosophie und Seelsorge meinen, wenn sie von Krise und Entwicklung sprechen. Das sagt auch der Benediktinerpater Anselm Grün. Auch er gibt eine Anleitung durch die Quarantäne hindurch – wir sind ja jetzt alle ein wenig zum mönchischen Leben in der Klausur verbannt …
