Theo.Logik. Die Bewertungs-Unkultur

Daumen hoch, Daumen runter, erst geliked und dann gelöscht: mit einem Mouseklick können wir heute in den Sozialen Medien Ideen, Meinungen oder auch das Aussehen anderer Menschen bewerten. Und wir werden selbst bewertet. Wir fällen Urteile über andere oder andere über uns. Die Bewertungen können unendlich geteilt werden, schlimmstenfalls einen Shit-Storm auslösen. Und immer öfter wird das, was unpassend, unbequem oder politisch nicht korrekt erscheint, gelöscht. Personen werden für ihre Ansichten boykottiert und zwar im Namen der Moral – fragt sich nur welcher? Andersherum stilisieren sich Vertreter rechter Gruppierungen gern zu Opfern der so genannten Cancel-Culture. Bei «Theo.Logik» dreht sich in dieser Ausgabe alles um den Zwang zur Bewertung in den Sozialen Medien, wem sie nutzt und um die Frage, ab wann Transparenz und Ehrlichkeit gnadenlos werden