Theo.Logik. Nachbarschaftsgeschichten
Der eigene Nachbar, das ist gewöhnlich der Mensch von nebenan oder gegenüber, jemand, der auf derselben Etage oder im Haus hinter der eigenen Gartenhecke wohnt. Nachbarn können zu Freunden aber auch zu Feinden werden. Die räumliche Nähe kann mit emotionaler Distanz einhergehen. Dennoch – für viele sind Nachbarn eine Konstante im Leben. Nachbarschaftlichkeit im Sinne von einander helfen und sich zur Seite stehen ist etwas, das eine Gesellschaft prägt und zusammenhält. Wie wird Nachbarschaft heute gelebt? In Städten, in denen kaum einer noch sein ganzes Leben lang neben denselben Nachbarn wohnt? Und was fehlt einem, wenn nach und nach die Nachbarn wegziehen – etwa in den von starker Landflucht betroffenen Regionen Bayerns. Gibt es dort noch so etwas wie Nachbarschaftshilfe? Und was passiert, wenn noch nicht mal mehr die Kirche im Dorf bleibt?
