Theo.Logik. Die 68er und die Kirche
Die 1968er Studentenbewegung hat auch in der katholischen und evangelischen Kirche ihre Spuren hinterlassen, positive wie negative. Während die einen sich wachgerüttelt und befreit fühlten, hatten andere – vor allem in der katholischen Kirche – den Eindruck, das sei der Anfang vom Ende. Die Entfremdung vom Glauben, so wird behauptet, habe damals begonnen. Erst kürzlich hat sich der emeritierte Papst Benedikt mit einem langen Aufsatz zu Wort gemeldet, in dem er das Denken der 68er mitverantwortlich macht für den Missbrauchsskandal. «Theo.Logik» fragt nach: Wie haben die 68er die Kirchen verändert? Welcher Geist hat sich damals in der Kirche ausgebreitet und was ist davon heute noch zu spüren?
