The last days
Die Vernichtung der europäischen Juden wurde nirgends schneller und brutaler betrieben als in Ungarn. Die Dokumentation von James Moll (USA 1998) rekonstruiert die Biografien von fünf Überlebenden, die zurzeit des Kriegsendes etwa 20 Jahre alt waren, ihre Familien durch den Holocaust verloren und sich später in den USA niederliessen. Vier von ihnen kehrten im Rahmen des Filmprojekts zum ersten Mal nach Ungarn zurück, besuchten die Stätten ihrer Kindheit, forschten nach Verwandten und sahen sich die Überreste von Konzentrationslagern an. Der Film zeigt ein besonders brutales Kapitel der nazistischen Vernichtungspolitik und macht die individuellen Aspekte des grässlichen Geschehens fassbarer
