The Act of Killing

Nach dem Militärputsch in Indonesien 1965 wurden über eine Million vermeintliche Kommunisten gefoltert oder ermordet. Die Täter wurden nie bestraft und brüsten sich mit den Morden. Regisseur Joshua Oppenheimer rekonstruiert die Ereignisse, indem er die Mörder bittet, ihre Gräueltaten als Spielfilm zu inszenieren. Sein Dokumentarfilm (DN 2011) konfrontiert das Publikum Zuschauer auf nie dagewesene Weise mit der banalen Alltäglichkeit des Bösen und der kathartischen Macht des Kinos

Weitere Programmhinweise zum Arte-Dokumentarfilmfestival