Tele-Akademie. Glanz und Elend des Geldes
In der amerikanischen Filmkomödie „Blondinen bevorzugt“ von Howard Hawks aus dem Jahr 1953 verkörpert Marilyn Monroe eine Erotisierung des Geldes, die in den 80er-Jahren von Madonna aufgegriffen wird. Im Umfeld des Börsenkrachs entstehen in den 80er-Jahren auch Bücher und Filme wie „Wall Street“, in denen die Ökonomisierung der Kultur, der „homo oeconomicus“, kritisch beleuchtet wird. 20 Jahre später fragt die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen was aus diesen Fantasien im Mainstream-Kino geworden ist
