Tatort. Hüter der Schwelle

Auf einem Bergplateau vor den Toren Stuttgarts wird die Leiche von Marcel Richter (Max Bretschneider) gefunden. Der Ort ist einsam, beim Toten finden sich magische Requisiten, die signalisieren, dass der Student Opfer eines Ritualmordes geworden sein könnte. Die Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) forschen deshalb nach Verbindungen zu okkultistischen Kreisen. So etwas gab es nicht, meinen sowohl Marcels Mutter (Victoria Trauttmannsdorff) als auch Diana Jäger (Saskia Rosendahl), eine Kommilitonin. Eine Adresse, die die Kommissare bei Marcel finden, führt sie zu Emil Luxinger (André M. Hennicke). Der Privatgelehrte sieht sich selbst als Magier und behauptet, von dem Studenten bestohlen worden zu sein. Deshalb habe er ihn mit einem Schadenszauber belegt. Das Misstrauen gegen Luxinger ist geweckt. Während Lannert und Bootz gegen Luxinger ermitteln, versucht dieser, die Kommissare von seiner Denkweise zu überzeugen. Piotr J. Lewandowskis «Tatort» (DE 2019) balanciert geschickt zwischen den Welten und Weltsichten