Tandem. Was tun, wenn das Kind süchtig ist

Siggi hat vor zehn Jahren zum ersten Mal Heroin gespritzt. Seitdem durchlebt er alle Höhen und Tiefen eines Suchtabhängigen und mit ihm die Eltern. Der Sohn stiehlt in Supermärkten, um seine Sucht zu finanzieren, und trägt den Familienschmuck ins Pfandhaus. Dennoch unterstützen ihn seine Eltern, damit er nicht total den Halt verliert. Sie schliessen sich einem Verband der „akzeptierenden Elternarbeit“ an, um die Krankheit ihres Sohnes annehmen zu können, wie sie ist. Da ist aber auch die Angst vor dem Ansehensverlust, wenn der Sohn auf Entzug am Arbeitsplatz der Mutter auftaucht und um Geld bittet