Tandem. Schön weiblich zuschlagen
Julia Irmen strahlt und weint zugleich: Soeben hat sie ihren Weltmeistertitel im Kickboxen zum vierten Mal verteidigt. Trotzdem beendet sie an diesem Abend ihre Profikarriere. Sie hat keine Lust mehr darauf, sich verbiegen zu müssen und ärgert sich, wenn die mühsam antrainierten Muskeln auf Fotos wegretuschiert werden, weil sie zu unweiblich sind. Julia möchte sich auch nicht der Medien wegen die mehrfach gebrochene Nase operieren lassen. Frauen, die im Ring wie Männer kämpfen und Schläge einstecken, sollen danach wieder zum Weibchen werden. Sex sells – auch im Boxsport
