Tandem. Rush-Hour im Kopf
Manchmal rennt Mina Teichert gegen Leute. Manchmal hat sie vergessen, was die Verkäuferin gerade für sie an der Kasse hinterlegt hat. Lange wusste keiner, was mit ihr los war. Mit Mitte 20 erst bekamen ihre Schwierigkeiten einen Namen: ADS. Reizfilterschwäche. Alles fühle sich so an, wie überfüllte Geschäfte am Morgen vor Heiligabend, schreibt sie in ihrem Buch «Neben der Spur, aber auf dem Weg – Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind». Die Folge von ADS waren Panikattacken. Nach der Diagnose hat die humorvolle junge Frau ihr Leben ziemlich gut auf die Reihe bekommen
