Tandem. Morgens Uni, abends Tote

Shadi lächelt oft, grüsst seine Kommilitonen freundlich und schickt gerne noch einen Satz über das Wetter hinterher. Der Medizinstudent an der Uni Dresden kam vor zwei Jahren nach Deutschland, weil er sich eine gute Ausbildung wünschte, um irgendwann Chirurg sein zu können. Jetzt wünscht er sich nur noch Frieden in Syrien. Natalie Putsche hat ihn ein paar Wochen begleitet und erlebte die Ohnmacht eines 20-Jährigen, der in seinem Land kämpfen will, während Seminare und Lerngruppen seinen Alltag bestimmen