Tandem. Kein fremdes Leid

Der neunjährige Wanja aus dem Donbass verlor im Januar 2015 durch eine Granate zwei Beine und das Augenlicht. Die Ärztin Jelisaweta Glinka holte ihn in eine Spezialklinik nach Moskau. Die abenteuerlichen Fahrten in das zerstörte Land nehmen «Doktor Lisa», wie sie liebevoll genannt wird, sehr mit. Ungeduldig wartet sie in dem mit Medikamenten vollgestopften Raum ihrer Stiftung «Gerechte Hilfe» auf den Kollegen, mit dem sie gleich wieder nach Donezk fährt – wenn nur die Waffenruhe hält