Tandem. Der Mann, der Porsche machte
Es ist eine unglaubliche deutsch-jüdische Familiengeschichte. Alan Robert wird 1900 in Pforzheim geboren als Adolf Rosenberger, ist Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg, Kampfflieger, Ziehsohn seines Onkels Ludwig Esslinger, des damals reichsten Mannes Pforzheims. Adolf Rosenberger wird technischer Kaufmann, Werksrennfahrer bei Mercedes-Benz, lernt dort Ferdinand Porsche kennen, finanziert und gründet mit ihm und Porsches Schwiegersohn Anton Piëch 1930 und 1931 das Stuttgarter Konstruktionsbüro, die Keimzelle der heutigen Firma Porsche. Als im Januar 1933 die Nazis an die Macht kommen, gerät Rosenberger unter Druck und landet 1935 im KZ Kislau. Später gelingt es ihm, in die USA auszuwandern. Jetzt öffnet Familie Esslinger erstmals den Nachlass von Alan Robert vormals Adolf Rosenberger. Und liefert damit einen präzisen, völlig neuen Blick auf ein bis heute brisantes und bis dato unvollständiges Kapitel in der Geschichte der Familien Porsche und Piëch
