Sweet Country

1929 im Outback des Northern Territory, Australien. Der Aborigine Sam Kelly (Hamilton Morris) arbeitet für den Prediger Fred Smith (Sam Neill). Das Verhältnis zwischen den beiden ist von gegenseitigem Respekt geprägt. Sie essen und beten gemeinsam und auch Sams Frau Lizzie (Natassia Gorey Furber) ist Teil der kleinen Gemeinschaft. Eines Tages taucht der Kriegsveteran Harry Marsh (Ewen Leslie) bei ihnen auf und bittet Fred um Hilfe. Dieser schickt Sam mit Lizzie und seiner Nichte für ein paar Tage zu Harry, Sam soll dort einen Viehzaun reparieren. Doch Harry entpuppt sich als Rassist. Er lässt Sam hart arbeiten, vergewaltigt seine Frau. Als Harry betrunken bei Fred auftaucht, schiesst Sam auf ihn und verletzt ihn tödlich. Sam flieht mit seiner Frau in die Wildnis. Doch im Verlauf des Verfahrens kommt die Wahrheit über Harrys Tod ans Licht. Warwick Thorntons «Sweet Country» (AU 2017) wirft differenziert und ohne Moralkeule ein Schlaglicht auf die Kolonialgeschichte Australiens