Sternstunde Religion. Hans Küng – Provokateur und Friedensstifter

Als es 1979 zum Bruch mit der Kirche kam und dem eigenwilligen Professor die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen wurde, zog sich Hans Küng nicht aus der Öffentlichkeit zurück: Er wechselte einfach das Parkett. Nach dem Aus für seine Lehrtätigkeit an der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen entwickelte er sein Projekt «Weltethos» und betrat die Bühne der internationalen Politik. Ob Davos, New York, Teheran oder Delhi: Kein Weg war ihm zu weit, um mit hochkarätigen Gesprächspartnern aus Politik und Wirtschaft am Weltfrieden zu arbeiten