Sternstunde Religion. Von Einsamkeit und Trost in Zeiten von Corona
Was zu Beginn noch als willkommene Auszeit daherkam und bei vielen sogar eine Vorfreude auf Musse auslöste, wird mit jedem Tag zu einer grösseren Herausforderung. Die Quarantänevorschriften zwingen die Gesellschaft zurück in die eigenen vier Wände. Die direkten physischen Kontakte zur Familie, zu Freunden oder zu Arbeitskollegen sind massiv eingeschränkt oder ganz gekappt. Man ist auf sich selbst zurückgeworfen, muss sich auf eine unbekannte Situation einlassen. Wer kann, der tauscht sich umso mehr in den sozialen Medien aus, sucht dort Trost und Begleitung. Was hilft, damit Alleinsein nicht zu Einsamkeit wird? Wie kann man in dieser Zeit Trost spenden? Welche Rolle spielt die Religion dabei? Und bewirkt physische Distanz vielleicht sogar solidarische Nähe? Olivia Röllin im Gespräch mit dem reformierten Pfarrer Niklaus Peter vom Fraumünster Zürich
