Sternstunde Philosophie. Siri Hustvedt
In ihrem neuen Roman «Die gleissende Welt» entlarvt die US-Autorin Siri Hustvedt den Kunstbetrieb als sexistischen Moloch: Eine alternde Künstlerin erlebt den Durchbruch erst, als sie drei Männer als Urheber ihrer Werke ausgibt. Hustvedt spricht aus Erfahrung: Lange Zeit wurde sie auf die Frau des Schriftstellers Paul Auster reduziert. Im Gespräch mit Barbara Bleisch erzählt Siri Hustvedt von Stereotypen und erklärt, wie der Kampf der Geschlechter zum Tanz werden kann
