Sternstunde Philosophie. Johannes Calvin oder das Missverständnis vom lustfeindlichen Protestanten
Johannes Calvin hat die reformierte Theologie globalisierungs- und exportfähig gemacht. Diese These vertritt der Theologe Peter Opitz vom Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte an der Universität Zürich. Wie ist Calvin dies gelungen? Wie wichtig ist die Lehre von der Prädestination und Erwählung des Menschen heute noch? Ist der Kapitalismus wirklich aus dem Geist des Calvinismus geboren, wie es eine These des Soziologen Max Weber (1864–1920) nahelegt? Peter Opitz stellt den französisch-schweizerischen Reformator Johannes Calvin (1509–1564) im Licht seiner Zeit dar und rückt das Bild des lustfeindlichen, bilderlosen und wortlastigen Protestantismus zurecht
