Sternstunde Philosophie. Herta Müller – Von der Macht der Sprache
Als die Schriftstellerin Herta Müller im Herbst 2009 den Literaturnobelpreis zugesprochen bekam, reagierte das Feuilleton zwar überrascht, aber einhellig zustimmend. Als «Literatur der quälenden Fragen» wurde ihr Werk bezeichnet, als «präzise und dringlich» ihre Sprache. 1953 im deutschsprachigen Banat in Rumänien geboren emigrierte Müller – von der Securitate verfolgt – 1987 nach Deutschland. Jüngst holte Müller die Vergangenheit ein, als bekannt wurde, dass auch ihr engster Freund Oskar Pastior für die Securitate gearbeitet haben soll. Die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin im Gespräch
