Sternstunde Kunst. Amerikas moralisches Gewissen
Susan Sontag ist so etwas wie das Gewissen der Vereinigten Staaten. Fünf Jahrzehnte hat die Essayistin und Schriftstellerin den intellektuellen Diskurs zwischen den USA und Europa geprägt. Sie gehörte schon zu den prominenten Friedensaktivistinnen zu Zeiten des Vietnamkrieges. Ihre kritischen Essays begleiteten den ersten und den zweiten Irak-Feldzug der Amerikaner. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 warnte sie vor der Eskalation eines „Krieges gegen den Terror“. Zum Tod von Susan Sontag wird ein filmisches Porträt gezeigt. Danach folgt ein Gespräch mit der Schriftstellerin Isolde Schaad. Buchtipp: Isolde Schaad: Vom Einen. Literatur und Geschlecht. Elf Porträts aus der Gefahrenzone. Zürich 2004
