Stationen. Trauma und Trost

Bei schweren Unglücksfällen, Naturkatastrophen oder Anschlägen erleben Betroffene eine psychische Ausnahmesituation, die traumatisierend wirken kann. Sie benötigen möglichst schnell Hilfe, unbürokratischen Beistand, einen Menschen, der zuhört, Trost spendet, beruhigt, gegebenenfalls in den Arm nimmt oder vielleicht auch mit ihnen betet. Bei Unfällen sind das oft Kriseninterventionsteams, die die Rettungseinsätze begleiten oder im schlimmsten Fall auch Todesnachrichten überbringen. Doch wie ist das bei weniger spektakulären Ereignissen? Wenn das Leben durch ein Trauma schon zu Kinderzeiten aus den Fugen gerät? Wenn nach einer Trennung Wut, Trauer und Enttäuschung alle Lebensfreude nehmen?