Stationen. Quo vadis, Kirche?
Mit grossen Erwartungen schauen viele Christen zur katholischen Amazonas-Sondersynode nach Rom, die vom 6.10. bis 7.10.19 stattfindet. Als Papst Franziskus die Synode 2017 einberief, betonte er, dass er sich einen partizipativen synodalen Prozess wünsche. Ein Ziel der Synode soll also sein, neue Wege für die Kirche zu erschliessen. Stehen jetzt konkrete Reformen bevor? Wie soll die katholische Kirche wieder glaubwürdiger werden, an Relevanz für die Menschen gewinnen – beim Thema Klimawandel oder Strukturreform? Der deutschen katholischen Kirche fehlen immer mehr Priester. Wird man also die Zugangsvoraussetzungen zum Priesteramt ändern, den Pflichtzölibat aufheben, verheiratete Männer zur Priesterweihe zulassen, den katholischen Frauen den Weg zum Altar öffnen? Wird es Teil-Lösungen für einzelne Länder geben? Über all das wird man in Rom diskutieren, aber auch in Deutschland, wo sich die ungelösten Probleme stauen, die Kirchenaustrittszahlen steigen und selbst engagierte Kirchenmitglieder ratlos in die Zukunft schauen
