Stationen. Hilfe für Christen jüdischer Herkunft
1935 proklamieren die Nazis ein „Reichsbürgergesetz“ und definieren, wer fortan der „jüdischen Rasse“ zugehört. Auch evangelische Christen, deren Eltern oder Grosseltern jüdischen Glaubens sind, gelten fortan als Juden. Die evangelische Kirche reagiert auf die „Rassengesetze“ verhalten. Im September 1938 wird in Berlin-Kaulsdorf das „Büro Grüber“ eingerichtet. Es ist eine Organisation der Bekennenden Kirche, die „nichtarischen“ evangelischen Christen die Auswanderung aus dem nationalsozialistischen Deutschland ermöglichen will
