Spurensuche – Die Weltreligionen auf dem Weg

Mittwoch, 23. Mai bis Freitag, 29. Juni, 9.30 Uhr, SF1
(WH: 22. August bis 27. September)

(medientipp) Der Theologe Hans Küng führt in seiner siebenteiligen Reihe „Spurensuche“ durch die grossen Religionen. Er zeigt ihren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen durch alle Zeiten und Kontinente. Anschaulich beschreibt er die geistige Substanz der Weltreligionen und erklärt sie für jedermann verständlich. In jedem der Filme zeichnet er die Entwicklung der Religion nach, zeigt Querverbindungen auf und arbeitet Trennendes wie Gemeinsames heraus. Der Bogen reicht von den Aborigines in Australien zu den religiösen Strömungen und Traditionen Indiens und von Konfuzius über Jesus zu Muhammed.

Fächer: Religion, Lebenskunde, Philosophie
Stufen: Oberstufe, Berufs- und Mittelschule
Sprache: Hochdeutsch
Dauer: je ca. 60 Minuten

Zusatzmaterial:
Arbeitsblätter mit Lösungen
http://www.myschool.sf.tv/sendungen

Verkauf/Verleih:
http://www.shop.sf.tv
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1. Stammesreligionen: 23. Mai / 22. August
Die Stammesreligionen pflegen eine Ordnung, die alle Beziehungen der Menschen und Dinge zueinander regelt. Erde, Tiere und Menschen wurde vor Urzeiten von Ahnengeistern geschaffen, Opfer und Beschwörungen sollen sie besänftigen. Dies zeigt der Film am Beispiel der Aborigines in Australien und der Stammesreligionen Afrikas.

2. Hinduismus: 30. Mai / 23. August
So zahlreich wie die Götter sind auch die religiösen Strömungen und Traditionen Indiens. Was Europäer „Hinduismus“ nennen, bezeichnen Hindus selbst als „Sanatana dharma“, als „ewige Ordnung“. Hans Küng erzählt von den heiligen Schriften, vom Feuerritual und von der Philosophie der Upanishaden.

3. Chinesische Religionen: 6. Juni / 30. August
Als „Reich der Mitte“ und Zentrum der Welt verstanden sich die Bewohner Chinas. Während sich der Konfuzianismus mehr um die äussere Harmonie der chinesischen Gesellschaft kümmert, steht in der Heilungsreligion des Daoismus die innere Harmonie des Menschen und damit seine Gesundheit im Mittelpunkt.

4. Buddhismus: 13. Juni / 6. September
Buddhas Botschaft will nicht die Welt erklären und vertröstet auf kein Jenseits. Die vier edlen Wahrheiten sollen helfen, das Leben und damit das Leiden zu verstehen und zu bewältigen. Es geht um ein In-der-Welt-sein bei gleichzeitiger Distanz zu ihr. Mitgefühl, Friedfertigkeit, Gelassenheit und Toleranz zeichnen den Buddhismus aus.

5. Judentum: 20. Juni / 13. September
Zahlenmässig eine kleine Gemeinschaft ist das Judentum von grosser geistiger, kultureller und wirtschaftlicher Bedeutung und eine Weltreligion ganz eigener Art. Sie bildet eine Schicksalsgemeinschaft, geformt aus Volk, Land und Religion. Mit ihr schloss der Gott Israels einen Bund, der die besondere Verpflichtung übertrug, sein auserwähltes Volk zu sein.

6. Christentum: 27. Juni / 20. September
Feier des Glaubens und soziales Engagement waren die christlichen Grundkonstanten. Im Mittelalter verabschiedete sich die kollegial-ökumenische Kirche in eine absolutistisch-monarchische Kirchenkonzeption. Die heutige Globalisierung stellt die Geltungsansprüche eines europäisch-geprägten Christentums in Frage.

7. Islam: 29. Juni / 27. September
Auf fünf Grundpfeilern ruht das Haus des Islam: Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten und die grosse Wallfahrt nach Mekka. Neben dem Koran steht als gleichberechtigte Autorität die Tradition, zu der auch das islamische Recht, die Scharia, zählt. Hans Küng plädiert innerhalb des Islam wie auch zwischen den verschiedenen Religionen für „Brückenbauer“, um ein Überleben der Welt zu sichern.

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