Spielend reich – E-Sport als Milliardengeschäft
Viele Jugendliche träumen von der Karriere als Top-Spieler. Die Dokumentation beleuchtet den Trend, hinterfragt die kultur- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen dieses Phänomens und porträtiert Spieler, die es schon «geschafft» haben. Aber auch solche, die noch ganz am Anfang stehen und von ihrem Jugendzimmer aus vom grossen Erfolg träumen. In der Politik wird heftig diskutiert, ob E-Sport förderwürdig ist, und somit, wie andere Sportarten, öffentliche Mittel erhalten soll. 2020 werden 300 Millionen Menschen online die Wettkämpfe verfolgen. Sponsoren wittern ihre Chance, die darin ein lukratives Geschäftsmodell sehen. Die globale E-Sport-Wirtschaft, zu der unter anderem Medienrechte, Werbung, Merchandising und Ticketverkäufe gehören, wächst von Jahr zu Jahr. Auffällig ist der geringe Frauenanteil unter den Spitzenspielern. E-Sport gilt noch als Männerdomäne
